Münchenfahrt der EF -  März 2012

 


Neben den zweiwöchigen „Standard-Fahrten“ Frankreich und Ungarn in der Jahrgangsstufe EF, fand die dritte, einwöchige Fahrt, dieses Jahr nach München statt. Frau Reuß, Herr Dr. Hennig und Herr von Sawilski begleiteten die 43 Schüler der EF, die ihre Klassenreise nach München machten.
Nachdem wir nach einer ca. 7-stündigen Busfahrt nach München in der Jugendherberge ankamen, konnten wir zunächst die 2-er, 3-er sowie 4-er Zimmer beziehen.
Da die Schüler und Schülerinnen, die den Ungarn- und Frankreichaustausch gemacht haben, eine Woche vor uns weg gefahren sind, konnte dementsprechend kein regulärer Unterricht stattfinden. Deshalb haben wir in Kleingruppen unsere eigene Stadtführung über die Zeit des Mittelalters, der NS-Zeit und der neueren

Geschichte, sowie den Überblick in und über München erarbeitet.
Darum haben wir direkt Montagnachmittag, nachdem wir ein bisschen Zeit hatten uns in den Zimmern einzuleben, mit der ersten Stadtführung, dem „Überblick“ begonnen.
Die Gruppe des Überblicks hatte sich allgemein über München erkundigt, wo sich was befindet und  über bestimmte Dinge, die man am besten tun kann, z.B. Essen, also ein grobes „Sightseeing“. Diese Tour zog sich relativ lang hin, da wir uns einen großen und ganzen Überblick über München verschaffen sollten, so dass wir zwischendurch eine einstündige Pause eingelegt haben, dementsprechend kamen wir auch erst im Dunkeln, gegen 20/21 Uhr in der Jugendherberge an.
Um 22 Uhr sollte totale Nachtruhe herrschen, woran sich auch die ganze Woche über größtenteils alle dran gehalten haben, jedenfalls gab es keinen großartigen Ärger in dieser Woche.
In der Jugendherberge bekamen wir nur Frühstück, ansonsten mussten wir selbst für uns sorgen. Also haben wir gefrühstückt und sind dann auch relativ früh am Morgen, meistens gegen 8 Uhr schon aufgebrochen.
Mit der U-Bahn sind wir überall hingefahren, welche allerdings unvorstellbar eng und voller Menschen waren - egal zu welcher Uhrzeit.
 
Am Dienstag haben wir dann eine Besichtigung in der Allianz-Arena gemacht. Nachmittags sind wir in den Olympia-Park gefahren, wo uns freigestellt blieb, ob wir uns die BMW-Welt angucken wollten, danach sind wir auf den Fernsehturm gestiegen und haben dort eine Weile die schöne Aussicht genossen. Direkt im Anschluss haben wir Sea-Life besucht. Außerdem haben wir die Stadtführung der neueren Zeit gemacht, waren im Hofbräuhaus, wo wir zu Abend gegessen haben und konnten bis 23:30 Uhr, wenn wir wollten, ausgehen, allerdings unter dem Aspekt, dass strengstes Alkoholverbot herrschte. Der Großteil ist aber schon gegen 20/21 Uhr zur Jugendherberge gefahren, weil wir alle nach diesem Tag ziemlich geschafft waren. An diesem Abend haben außerdem die Kurden  ihr Neujahrsfest gefeiert und sind mit Fackeln und Fahnen durch die Stadt gelaufen.
Nach dem Frühstück am Mittwochmorgen sind wir ins Deutsche Museum gefahren und wurden u.a. ausreichend über Dampfmaschinen sowie Schiffe informiert. Uns blieb die Wahl ob wir uns noch weiter im Deutschen Museum aufhalten, oder Freizeit genießen wollten, was bei vielen dann in Shopping investiert wurde.
Nach den 6 Stunden Freizeit begann die Stadtführung der NS-Zeit. Auch an diesem Abend kamen wir erst später am Abend in der Jugendherberge an.  Eigentlich war für diesen Abend noch ein gemeinsamer Spieleabend geplant, den die Mehrheit durch Abstimmung aufgrund Erschöpfung ausfallen ließ.
Am Donnerstagmorgen sind wir ins KZ in Dachau gefahren und haben uns dort bis mittags aufgehalten. Nachdem wir alle wieder eine Mittagspause zum Essen eingelegt hatten, sind wir zum englischen Garten gegangen und haben uns dort am Fluss in der späten Nachmittagssonne auf die Wiese gesetzt. Direkt im Anschluss begann die Mittelalterstadtführung, die insbesondere viel über die Kirchen, sowie von den Legenden Münchens erzählt hat.
Zum Abschluss sind wir abends alle gemeinsam ins Kino gegangen und haben uns den Film „Ziemlich beste Freunde“ angeschaut.
Am Freitagmorgen hatten wir länger Zeit zum Schlafen, sowie zum Frühstücken. Nachdem wir unsere Zimmer geräumt hatten, haben wir uns alle im Gemeinschaftsraum der Jugendherberge versammelt um die Woche „Revue-Passieren“ zu lassen, sowie um ein Feedback zu geben: Alles in allem war die Mehrheit zufrieden mit der Klassenfahrt, ein Kritikpunkt war die zu große Anstrengung, auf der anderen Seite fanden wir gut, dass wir so viel von München kennen lernen durften, was das viele Programm ermöglichte.
Von Seiten der Schüler ging ein großes Lob an Frau Reuß, Herr Dr. Hennig und Herr von Sawilski, für die Planung und Organisation, sowie für die Fürsorge auf der Klassenfahrt.
Gegen 18 Uhr sind wir dann am Freitagnachmittag in Marsberg angekommen.
   

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